End to the agrofuels regulation overdue. Now the car industry must accept responsibility. - BUND welcomed Environment Minister Sigmar Gabriel’s (SPD) announcement for a reduction of the agrofuels blending quota and called for the quota to be completely abolished as the next step. The compulsory blending is harmful to the climate and environment, unless it is ensured that energy crops are cultivated according to strict environmental criteria.
Berlin - Hubert Weiger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), begrüßte die von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) angekündigte Senkung der Beimischungsquote für Agrosprit und forderte als nächsten Schritt, die Quote komplett abzuschaffen. Der Beimischungszwang sei klima- und umweltschädlich, solange nicht sichergestellt sei, dass Energiepflanzen nach strengen ökologischen Kriterien angebaut würden.
Um eine Senkung der Treibhausgase im Verkehrsbereich zu erreichen, müsse die Bundesregierung jetzt die Autoindustrie in die Pflicht nehmen, sparsamere Autos zu bauen. Weiger: "Die Autohersteller müssen den Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen entsprechend den Plänen der EU-Kommission auf durchschnittlich 120 Gramm pro Kilometer nur mit technischen Maßnahmen senken. Dieser Wert darf nicht über das Anrechnen einer Agrospritquote erreicht werden. Viel wichtiger ist die Entwicklung effizienterer Motoren und leichterer Fahrzeuge."
An die Adresse von Bundeskanzlerin Angela Merkel gerichtet forderte Weiger, sie müsse endlich aufhören, auf europäischer Ebene die ehrgeizigen Klimaschutzziele im Verkehrsbereich zu torpedieren. Ihr Versuch, die EU-Vorgaben zur Reduzierung des Spritverbrauchs deutscher Luxusautos aufzuweichen, schade dem Klimaschutz.
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